Podcast

Auf dem Weg als Anwält:in

Duri Bonin reflektiert mit Gästen über Fragen rund um die Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger: Was macht eine gute Anwältin aus? Wie organisiert man die Anwaltstätigkeit? Wie handhabt man den Umgang mit Klienten, Gegenanwälten, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten? Was zeichnet ein gutes Plädoyer aus? Wie legt man sich eine Verteidigungsstrategie zurecht? Der spannenden Fragen sind vieler. Es ist ein Weg ins Urmenschliche, manchmal gar Allzumenschliche. Abobutton klicken und keine Folge verpassen.

#404 Strafrecht – Psychiatrie – Psychologie: Schuldstrafrecht – über Einsichts- und Steuerungsfähigkeit

Der Begriff der Schuld in seiner Bedeutung für das Strafrecht

Bei einem Bier unterhält sich Duri Bonin mit Thierry Urwyler über das Schuldstrafrecht: Gibt es Schuld? Ist der Schuldgedanke die perfekte Lösung für das Phänomen «Kriminalität»? Wie viel Generalisierung steckt in Schuldzuweisungen? Welcher Einfluss hat der Zeitgeist auf den Schuldbegriff? Bilden die juristischen Kategorien von Einsichts- und Steuerungsfähigkeit die psychiatrisch-psychologische Realität ab? Wie «fair» ist der Schuldbegriff in seiner heutigen Ausprägung? Spielen kulturelle Aspekte eine Rolle im Kontext der Schuldfähigkeit? Welche Entwicklungen erwarten uns in den kommenden Jahren beim Umgang mit Schuld? Das Buch der Herren Thierry Urwyler, Jérôme Endrass, Henning Hachtel sowie Marc Graf eröffnet wiederum ein spannendes Gespräch.

Als Strafverteidiger erhält man Einblicke in die unglaublichsten Fälle und arbeitet eng mit sehr unterschiedlichen und spannenden Menschen zusammen. In diesem Podcast versucht der Anwalt Duri Bonin gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern (Beschuldigte, Verurteilte, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gutachter, Opfer, Unschuldigte, Schuldige …) zu ergründen, wie diese ticken, was sie antreibt und wie sie das Justizsystem erleben. Behandelt werden urmenschliche Themen. Bei genauerem Hinsehen findet man Antworten auf eigene Fragen des Lebens und der Gesellschaft.

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Die Podcasts „Auf dem Weg als Anwält:in“ sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören 🎧. Dort einfach nach ‚Duri Bonin‘ suchen und abonnieren.

#403 Die Rechtsbeistände – Närrinnen und Narren des Gerichtshofs (Art. 127 ff. StPO)

Zur Überraschung von Gregor Münch sind er und Duri Bonin bei Art. 128 StPO und damit bei der Verteidigung angelangt. Kurzerhand und unter dem Eindruck einer ZMG-Verhandlung greift er zum Buch ‚Recht, Macht und Gesellschaft‘ und darin zum Beitrag ‚Der Gerichtshof-Narr‘ von Jacob Stickelberger und liest vor: Zum Hof gehören Närrinnen und Narren. Desgleichen beim Gerichtshof. Die Verteidigung sind seine Närrinnen und Narren: Nötig, machtlos, lästig.

Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich Duri Bonin und Gregor Münch jeden Freitag in den „Heiligen Stunden“ des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann macht Aussageverweigerung Sinn? Weshalb braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Stimmung im Einvernahmeraum? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und noch viel mehr Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach.

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#402 Strafrecht – Psychiatrie – Psychologie: Prävention und Risikoeinschätzung

Das Buch von Thierry Urwyler, Jérôme Endrass, Henning Hachtel sowie Marc Graf ist erschienen. Wie sind Aufbau und Struktur? Wie beurteilt Thierry die Legitimation des Präventionsgedankens? Welches sind die häufigsten methodischen Fehler im Kontext der Risikobegutachtung? Duri Bonin beschleicht mitunter das Gefühl, dass bei Begutachtungen Strafrecht, Psychiatrie und Psychologie aneinander vorbeireden: Wie stellt sich Thierry mit dem Überblick von über 300 Gutachten zu diesem Gefühl? Welche interdisziplinären Fallgruben sieht er im Risikokontext? Warum ist gute Risikoeinschätzung zu einem wesentlichen Teil auch gute Risikokommunikation? Und welche Entwicklungen erwarten uns in den kommenden Jahren?

Als Strafverteidiger erhält man Einblicke in die unglaublichsten Fälle und arbeitet eng mit sehr unterschiedlichen und spannenden Menschen zusammen. In diesem Podcast versucht der Anwalt Duri Bonin gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern (Beschuldigte, Verurteilte, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gutachter, Opfer, Unschuldigte, Schuldige …) zu ergründen, wie diese ticken, was sie antreibt und wie sie das Justizsystem erleben. Behandelt werden urmenschliche Themen. Bei genauerem Hinsehen findet man Antworten auf eigene Fragen des Lebens und der Gesellschaft.

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#401 Privatklägerschaft und Adhäsionsverfahren (Art. 118- 126, 136- 138 StPO)

Duri Bonin und Gregor Münch nehmen den StPO-Ball bei Art. 118 ff. StPO (Privatklägerschaft) wieder auf. Was ist der Unterschied, ob man sich als Geschädigte/Opfer am Strafverfahren als PrivatklägerIn beteiligt oder nicht? Wie konstituiert man sich überhaupt als Privatklägerschaft? Was für Möglichkeiten hat man dabei (Zivil- und/oder StrafklägerIn)? Was ist das Adhäsionsverfahren (Art. 122 ff. StPO)? Wann hat die Privatklägerschaft Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege (Art. 136 ff. StPO)? Wann Anspruch auf Entschädigung (Art. 433 f. StPO)? Wie ist die Stellung im Vorverfahren und wie im Hauptverfahren (Art. 346 I lit. b und c StPO)? Wie bei abgekürzten Verfahren (Art. 360 III und V StPO) und bei Strafbefehlen (Art. 352 ff. StPO; siehe auch der neu beschlossene Art. 353 Abs. 2 StPO)? Schliesslich: Welche Kostenrisiken bestehen für die Privatklägeschaft?

Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich Duri Bonin und Gregor Münch jeden Freitag in den „Heiligen Stunden“ des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann macht Aussageverweigerung Sinn? Weshalb braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Stimmung im Einvernahmeraum? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und noch viel mehr Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach.

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#400 Strafrecht – Psychiatrie – Psychologie: Die Spannung steigt

Thierry Urwyler hat gemeinsam mit Jérôme Endrass, Henning Hachtel sowie Marc Graf ein Buch über die interdisziplinäre Schnittstellen zwischen Strafrecht und psychiatrisch-psychologischer Begutachtung verfasst. Hat die Arbeit an diesem Buch ihn selbst verändert? Liegt dies an der schweren Materie oder am Schreibprozess? Woran glaubt Thierry, was er vor der Arbeit an „Strafrecht – Psychiatrie – Psychologie“ nicht geglaubt hat? Und umgekehrt: An was glaubt er nicht mehr? Die Antworten auf diese Fragen steigern die Spannung auf das Buch. Gemäss dem Helbing Verlag ist dieses ab dem 18. August 2022 im Buchhandel erhältlich.

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#399 Strafrecht – Psychiatrie – Psychologie: Forschung an den Schnittstellen

Duri Bonin möchte von Thierry Urwyler wissen, wie er wissenschaftlich arbeitet: Wann hat er wo für sein neustes Buch „Strafrecht – Psychiatrie – Psychologie“ recherchiert und geschrieben? Wie den Arbeitstag begonnen? Wie abgeschlossen? Hat sein Deutsch besondere Stilmerkmale? Wie war die sprachliche Zusammenarbeit mit den Mitautoren Jérôme Endrass, Henning Hachtel und Marc Graf? Hat sich dieses Buch leichter geschrieben als seine Dissertation? Welche Tipps hat er an den Doktoranden Urwyler?

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#398 Strafrecht – Psychiatrie – Psychologie: Eine empflindliche Lücke wird geschlossen

Thierry Urwyler hat mit Jérôme Endrass, Henning Hachtel sowie Marc Graf ein Buch geschrieben. Dieses befasst sich mit den drei Wissenschaften Strafrecht, Psychiatrie und Psychologie oder genauer ausgedrückt: Mit deren Schnittstellen. So angewiesen die Disziplinen aufeinander sind, so anspruchsvoll gestaltet sich die Zusammenarbeit und Verständigung. Duri Bonin will von Thierry wissen, wann endlich dieses Buch erscheint?

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#397 Emotionskontrolle ist wichtig, aber manchmal darf man auch einfach ausflippen

Wie sich verhalten, wenn eine Person aus Wut oder Àrger ausflippt? Frank Renold und Duri Bonin werden sich über die besten Strategien nicht einig („ich würde dich ohrfeigen). Beim Nachdenken kommen sie auf Enttäuschungen und Trauer zu sprechen, wobei Frank von seiner Gemeinsam-durchs-Jammertal-Strategie berichtet. Den Umgang mit den eigenen Emotionen fasst Frank dann wie folgt zusammen: „Kontrolle ist wichtig, aber manchmal darf man auch einfach ausflippen.“ Dies bringt Duri auf sein Ich-lasse-mich-nicht-Ärgern-Kredo, welches natürlich mehr über ihn aussagt, als dass es funktionieren würde. Überhaupt: Hat er für dieses Kredo nicht den falschen Beruf, getraut sich Frank zu fragen. Wieviel Emotionen sind jeweils unter den AnwältInnen und Staatsanwältinnen? Und wie ist das interne Verhältnis zur beschuldigten oder geschädigten Person? Duri plädiert für eine Änderung der Ausgestaltung der Strafverfahren in Bagatellfällen und untermauert dies mit einem Beispiel aus dem Strafgericht Biel.

Duri Bonin und Frank Renold unterhalten sich einmal im Monat im Podcast ‚Mit 40i cha mers mit de Tiger‘ über aktuelle Herausforderungen in Familie, Beruf und Gesellschaft. Frank ist Mitgründer des theater anundpfirsich, hat seine Anteile am Theater verkauft, seine Stelle gekündigt und ist in einer Auszeit. Duri Bonin arbeitet als Anwalt, ist Autor verschiedener Publikationen und Podcasts und führt mit Frank ab und an den Workshop ‚Souverän durch die mündliche Anwaltsprüfung‘ durch.

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#396 Die römische Strafjustiz machte mit Jesus aus Nazareth kurzen Prozess

Mit Jesus aus Nazareth hat Rom kurzen Prozess gemacht: Zwischen Verhaftung und Kreuzigung liegen keine 24 Stunden. Pilatus Amtsgewalt als Präfekt Roms reichte zur Hinrichtung des vermeintlichen antirömischen Terroristen aus, um für Judäa und Galiläa Ruhe und Ordnung zu sichern. Mit einem fairen, nach Gerechtigkeit strebenden Verfahren hatte dieser Prozess nichts zu tun.

Als Strafverteidiger erhält man Einblicke in die unglaublichsten Fälle und arbeitet eng mit sehr unterschiedlichen und spannenden Menschen zusammen. In diesem Podcast versucht der Anwalt Duri Bonin gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern (Beschuldigte, Verurteilte, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gutachter, Opfer, Unschuldigte, Schuldige …) zu ergründen, wie diese ticken, was sie antreibt und wie sie das Justizsystem erleben. Behandelt werden urmenschliche Themen. Bei genauerem Hinsehen findet man Antworten auf eigene Fragen des Lebens und der Gesellschaft.

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#395 Einvernahme von Jesus aus Nazareth unter Folter

Jesus dürfte vom römischen Präfekten Judäas unter Folter verhört worden sein. Gemäss den Evangelien hielt Jesus dabei die Aussageverweigerung nicht durch. Die zweideutige „Du sagst es“-Antwort auf die Frage, ob er der König der Juden sei, kostete ihn wohl das Leben. Als vermeintlicher anti-römischer Terrorist traf ihn die volle Härte der Militärpolitik: Er wurde ans Kreuz genagelt.

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