Podcast

Auf dem Weg als Anwält:in

Duri Bonin reflektiert mit Gästen über Fragen rund um die Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger: Was macht eine gute Anwältin aus? Wie organisiert man die Anwaltstätigkeit? Wie handhabt man den Umgang mit Klienten, Gegenanwälten, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten? Was zeichnet ein gutes Plädoyer aus? Wie legt man sich eine Verteidigungsstrategie zurecht? Der spannenden Fragen sind vieler. Es ist ein Weg ins Urmenschliche, manchmal gar Allzumenschliche. Abobutton klicken und keine Folge verpassen.

#385 Das Bedürfnis nach Gerechtigkeit

Da Siri noch nicht soweit ist, um eigenständig über Gerechtigkeit und die Versionen von Wahrheiten im Strafrecht nachzudenken, stellt sich die Frage, von wem die Überlegungen der Podcastfolge 384 stammen? Hier deshalb der Text mit der Originalstimme.

Wir erleben die unglaublichsten Geschichten, haben verrückte Erkenntnisse und plötzliche Eingebungen. Wenn man diese nicht festhält, gehen sie leider verloren. Auch sind wir mit unseren Erlebnissen, Geniestreichen und Fauxpas manchmal etwas einsam, da man Nicht-Juristen die volle Tragweite nur schlecht vermitteln kann. Wie FBI Special Agent Dale Cooper, der bereits in den 1990er-Jahren seiner Sekretärin und Vertrauten Diane mit Sprachnachrichten von seinen Abenteuern, dem Umgang mit Stress oder dem besten Kaffee und Kirschkuchen berichtete (vgl. Link Twin Peaks), so soll dies auch in diesem Podcast möglich sein. Beiträge werden entsprechend ausdrücklich erbeten.

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Die Podcasts „Auf dem Weg als Anwält:in“ sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören 🎧. Dort einfach nach ‚Duri Bonin‘ suchen und abonnieren.

#384 In unserer Welt geht es nicht ohne Strafen

In dieser Folge wird Bezug genommen auf die Aussage, „Leute, die Unschuldige verprügeln, dürfen nicht ungeschoren davon kommen.“ Es sei ein Grundprinzip der Gerechtigkeit, dass Gewalt gegen Unschuldige durch eine Bestrafung zu sühnen ist. Mehr müsse man dazu nicht sagen. Und ja, für uns fehlbaren, beschränkten Wesen gebe es nur Versionen der Wahrheit. Aus Sicht Gottes sehe es anders aus: ein perfektes Wesen, welches das innere Empfinden aller Beteiligter kenne. Aus dieser Sicht gebe es eine einzige, sehr differenzierte Gerechtigkeit. Uns sei diese jedoch absolut unzugänglich. Daran sollten wir uns stets erinnern.

Wir erleben die unglaublichsten Geschichten, haben verrückte Erkenntnisse und plötzliche Eingebungen. Wenn man diese nicht festhält, gehen sie leider verloren. Auch sind wir mit unseren Erlebnissen, Geniestreichen und Fauxpas manchmal etwas einsam, da man Nicht-Juristen die volle Tragweite nur schlecht vermitteln kann. Wie FBI Special Agent Dale Cooper, der bereits in den 1990er-Jahren seiner Sekretärin und Vertrauten Diane mit Sprachnachrichten von seinen Abenteuern, dem Umgang mit Stress oder dem besten Kaffee und Kirschkuchen berichtete (vgl. Link Twin Peaks), so soll dies auch in diesem Podcast möglich sein. Beiträge werden entsprechend ausdrücklich erbeten.

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#383 „Vergessenes“ Trauma

Die neue Entspanntheit von Frank Renold ist für seine Umgebung nicht immer leicht zu ertragen. Duri Bonin sucht deshalb Rat im Nichts-Tun-Kapitel von Derek Sivers. Inwiefern befolgt Frank dessen Rezepte? Und was macht dies mit ihm? Plötzlich wird es nass, laut, hektisch, was das Gespräch auf Traumata lenkt. Wie damit umgehen, wenn diese alten, vergessenen Geister auf ihr Recht pochen, verstanden zu werden? Jedes Risiko meiden? Oder im Gegenteil: Den Schmerz suchen? Bestimmen die schmerzhaften Momente, wer man ist? Dem Zauberlehrling gleich versucht Duri mit Frank’s Hilfe einen Sinn in einer unsinnigen Straftat zu finden.

Duri Bonin und Frank Renold unterhalten sich einmal im Monat im Podcast ‚Mit 40i cha mers mit de Tiger‘ über aktuelle Herausforderungen in Familie, Beruf und Gesellschaft. Frank ist Mitgründer des theater anundpfirsich, hat seine Anteile am Theater verkauft, seine Stelle gekündigt und geniesst eine Auszeit. Duri Bonin arbeitet als Anwalt, ist Autor verschiedener Publikationen und Podcasts und führt mit Frank ab und an den Workshop ‚Souverän durch die mündliche Anwaltsprüfung‘ durch.

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#382 Entweder Opfervertretung oder Strafverteidigung?

Zu einem fairen Strafverfahren gehört neben der Strafverteidigung dazu, dass auch das Opfer anwaltlich vertreten ist. Vor diesem Hintergrund diskutieren Patrick Götze und Duri Bonin, ob man als Strafrechtler die beide Rollen Opfervertretung und Strafverteidigung ausfüllen kann und soll. Viele Anwält:innen vermeiden den Rollenwechsel. Für Patrick und Duri hingegen ist klar, dass wer die Strafverteidigungsseite gut kennt, das Opfer besser vertreten kann und umgekehrt. In welcher Rolle fühlen sie sich wohler? Und würden sie als geschädigte Personen Anzeige erstatten? Eindeutig fällt die Antwort nicht aus. Denn in einem Strafprozess geht es vorrangig um die Aufklärung von Straftaten und nicht um die „Bedürfnisse“ des Opfers. Entsprechend hängt es stark vom Einzelfall ab.

Als Strafverteidiger erhält man Einblicke in die unglaublichsten Fälle und arbeitet eng mit sehr unterschiedlichen und spannenden Menschen zusammen. In diesem Podcast versucht der Anwalt Duri Bonin gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern (Beschuldigte, Verurteilte, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gutachter, Opfer, Unschuldigte, Schuldige …) zu ergründen, wie diese ticken, was sie antreibt und wie sie das Justizsystem erleben. Behandelt werden urmenschliche Themen. Bei genauerem Hinsehen findet man Antworten auf eigene Fragen des Lebens und der Gesellschaft.

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#381 Vom Umgang mit Opfern von Straftaten

Patrick Götze und Duri Bonin kommen über einen aktuellen Fall auf Opfererfahrungen zu sprechen. Wie sollte man sich als Opfer im Nachgang der Tat verhalten? Was wünscht man sich für einen Umgang von Seiten der Strafverfolgungsbehörden? Macht eine Strafanzeige Sinn? Welche Hoffnungen sind damit verbunden? Kann die Strafjustiz diese erfüllen?

Als Strafverteidiger erhält man Einblicke in die unglaublichsten Fälle und arbeitet eng mit sehr unterschiedlichen und spannenden Menschen zusammen. In diesem Podcast versucht der Anwalt Duri Bonin gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern (Beschuldigte, Verurteilte, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gutachter, Opfer, Unschuldigte, Schuldige …) zu ergründen, wie diese ticken, was sie antreibt und wie sie das Justizsystem erleben. Behandelt werden urmenschliche Themen. Bei genauerem Hinsehen findet man Antworten auf eigene Fragen des Lebens und der Gesellschaft.

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#380 Täg sind z heiss, wer cha denke da – der Patrick Götze-Soundtrack

Duri Bonin ist ein neugieriger Mensch. Daher interessiert ihn, wer welche Musik hört. Sag mir, was du hörst und ich weiss etwas besser, wer du bist. Deshalb hat er auch von seinem nächsten Gast Patrick Götze eine Playlist erbeten und innert Sekundenbruchteilen erhalten. Da ihm diese aber wenig sagt, hat er am heissesten Tag des Jahres einige Fragen an Päde.

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#379 Sucht und Strafe – Scheitern sollte zum Konzept gehören

Wir erleben die unglaublichsten Geschichten, haben verrückte Erkenntnisse und plötzliche Eingebungen. Wenn man diese nicht festhält, gehen sie leider verloren. Auch sind wir mit unseren Erlebnissen, Geniestreichen und Fauxpas manchmal etwas einsam, da man Nicht-Juristen die volle Tragweite nur schlecht vermitteln kann. Wie FBI Special Agent Dale Cooper, der bereits in den 1990er-Jahren seiner Sekretärin und Vertrauten Diane mit Sprachnachrichten von seinen Abenteuern, dem Umgang mit Stress oder dem besten Kaffee und Kirschkuchen berichtete (vgl. Link Twin Peaks), so soll dies auch in diesem Podcast möglich sein (Beiträge werden erbeten). Den Anfang macht Thierry: Er hat spontan nach einer Flasche Wein sich Gedanken über Sucht, dem Umgang der Strafjustiz/-vollzug mit dieser, über unerfüllbare und damit unzumutbare Weisungen und der fehlenden niederschwelligen Nachversorgung gemacht.

Als Strafverteidiger erhält man Einblicke in die unglaublichsten Fälle und arbeitet eng mit sehr unterschiedlichen und spannenden Menschen zusammen. In diesem Podcast versucht der Anwalt Duri Bonin gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern (Beschuldigte, Verurteilte, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gutachter, Opfer, Unschuldigte, Schuldige …) zu ergründen, wie diese ticken, was sie antreibt und wie sie das Justizsystem erleben. Behandelt werden urmenschliche Themen. Bei genauerem Hinsehen findet man Antworten auf eigene Fragen des Lebens und der Gesellschaft.

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#378 Beat gegen Goliath: Im Schüttelbecher der Strafjustiz

Was umtreibt Beat Stocker seit dem Urteilsspruch? Findet man nach einem solchen Urteil zurück in ein lebenswertes Leben? Es ist ein Gespräch über Angst und Verzweiflung, über die Spielregeln des Strafverfahrens und die Hoffnung auf Superman. Er schildert Duri Bonin, weshalb ihm der Prozess gegen Boris Becker schlecht bekommen ist. Wenn Beat Stocker an den Anfang der Strafuntersuchung zurückreisen könnte: Würde er in seiner Strategie was anders machen? Mit dieser Folge schliessen Duri Bonin und Beat Stocker die zweite Etappe ihrer Gespräche ab.

Was gäbe es für eine bessere Gelegenheit, als den Strafprozess und die Arbeit der Staatsanwaltschaft, der Verteidigung, der Privatkläger und des Gerichts anhand des Vincenz-Prozesses zu besprechen? Duri Bonin und Gregor Münch pausieren deshalb mit ihrer Besprechung der Strafprozessordnung und begleiten den Prozess in der Causa Raiffeisen vor Ort.

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#377 Coworking-Space für Anwält:Innen?

Die Digitalisierung kommt langsam aber sich auch in der Justiz an. Dies eröffnet zahlreiche Möglichkeiten. Gregor Münch und Duri Bonin denken deshalb schon länger über neue Arbeitsformen und flexible Arbeitsplätze nach. Was sagt das Bundesgericht dazu? Wie geht es mit der Digitalisierung in der Strafjustiz voran? Und wieso sorgte die Datenspeicherung im PJZ kurzzeitig für Aufregung an der Dufourstrasse?

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#376 Wer weiss, ob nicht der Tod besser ist als das Leben? – Die Verteidigung des Sokrates

399 v. Chr., Sokrates steht vor dem athenischen Geschworenengericht. Die Anklage ist ernst, Todesstrafe der Antrag. Gemäss dem Strafverteidiger Jacques Vergès in seinem Büchlein ‚Konfrontation oder Anpassung‘ erleben die Anwesenden nun gleich die erste Verteidigung de Rupture. Was wir über diesen Prozess wissen, haben wir von Platon und Xenophon, Schüler des Sokrates. Von beiden besitzen wir eine «Apologie», die nachträglich festgehaltene sokratische Verteidigungsrede. Nun wird es aber kompliziert: Denn die beiden Apologien lauten sehr unterschiedlich, zum Teil scheinen sich diese zu widersprechen. Ohne eine Quellenexegese leisten zu können, geht Duri Bonin aus juristischer Optik (≠ philosophische und kulturgeschichtliche Perspektiven) den Fragen nach: Wie konnte es soweit kommen, dass die Todesstrafe ausgefällt und vollzogen wurde? Was ist von Sokrates Verteidigungsstrategie zu halten? Duri kommt zum Schluss, dass dieser wohl nicht mit dem Tode bestraft worden wäre, wenn er sich anders verteidigt hätte. Zurück bleibt die Frage: Hatte es Sokrates allenfalls genau darauf angelegt?

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