Podcast
Auf dem Weg als Anwält:in
Duri Bonin reflektiert mit spannenden Gästen über die Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger und darüber, wie Strafverfahren und Strafjustiz funktionieren. Was macht eine gute Anwältin, einen guten Anwalt aus? Wie organisiert man die Anwaltstätigkeit? Wie führt man Mandate? Wie begegnet man Beschuldigten und Opfern, Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichten und Gegenseite? Was zeichnet ein gutes Plädoyer aus? Wie entsteht eine Verteidigungsstrategie? Es geht um Strafverfahren, Handwerk, Berufsethos, Zweifel, Druck und das Allzumenschliche im Recht.
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Rückfallgutachten: Eine Prozentzahl ist noch kein Beweis | Gefahr ist kein Gefühl 6
Duri Bonin und Thierry Urwyler über unklare Risikostufen, konkrete Entlassungsszenarien und die Frage, wie viel Unsicherheit hinter einer Prozentzahl steckt. 36 Prozent Rückfallrisiko. Angenommen, für einen präventiven Freiheitsentzug wären mindestens 35 Prozent erforderlich: Wäre die Voraussetzung damit bewiesen? Thierry Urwyler widerspricht. Die Zahl ist eine Schätzung; ihre Unsicherheit verschwindet nicht,
35 Prozent Rückfallrisiko: Was sagt diese Zahl wirklich? | Gefahr ist kein Gefühl 5
Duri Bonin legt Thierry Urwyler eine Hörerfrage vor: Wie genau lassen sich Rückfälle vorhersagen – und weshalb genügt der Vergleich mit dem Bevölkerungsdurchschnitt nicht? 35 Prozent Rückfallrisiko: Ist diese Zahl genau genug, um über Freiheit zu entscheiden? Und wenn sie zutrifft, wären dann tatsächlich 65 von 100 Menschen zu Unrecht
Rückfallgutachten: Warum plausibel nicht genügt | Gefahr ist kein Gefühl 4
Duri Bonin und Thierry Urwyler über Punktevergabe, Bewertungsregeln und Messfehler – und darüber, wie Justiz und Verteidigung Rückfallgutachten prüfen müssen. 100 Seiten, eine schlüssige Begründung, ein hohes Rückfallrisiko: Darf ein solches Gutachten den weiteren Freiheitsentzug tragen, wenn sich seine einzelnen Bewertungen kaum überprüfen lassen? Im fiktiven Ausgangsfall sitzt eine wegen
Shiffrin & Co.: Warum Wissen unter Druck nicht genügt | Matchball-Momente 5
Duri Bonin übersetzt Techniken aus dem Spitzensport für die Anwaltsprüfung, die erste Gerichtsverhandlung und die erste Einvernahme – für Anwälte und Staatsanwältinnen. Monatelang gelernt oder die Hauptverhandlung akribisch vorbereitet. Dann kommt die erste Frage, der erste Stolperstein – und der Kopf beschäftigt sich mit dem Scheitern. Das Thema ist bekannt.
Überwachungsstaat Schweiz: Ein Geschenk für Kriminelle? – ein Audioessay von Duri Bonin
Hilft Proton den Verbrechern? Auch Erpresser nutzen vertrauliche E-Mail-Dienste. Nora Markwalder, Strafrechtsprofessorin an der Universität St. Gallen, konfrontiert Proton-Gründer Andy Yen mit diesem Einwand: Was tut sein Unternehmen gegen den Missbrauch? Das Gespräch fand am 4. September 2026 an der Tagung «Digitalisierung des Straf- und Strafprozessrechts» in Zürich statt. Duri
Überwachungsstaat Schweiz? Der Proton-Chef Andy Yen schlägt Alarm
Nora Markwalder fragt den Proton-Gründer nach Vorratsdaten, Behördenzugriffen und der Zusammenarbeit mit der Strafverfolgung. Livegespräch auf Englisch. Mehr Sicherheit durch mehr Überwachung? Andy Yen befürchtet das Gegenteil: Zusätzliche Zugänge für Behörden könnten digitale Dienste angreifbarer machen. Und die Schweiz könnte mit neuen Überwachungspflichten Unternehmen ins Ausland treiben, deren Geschäft auf
Rückfallrisiko: Wie verlässlich sind die Instrumente zur Rückfallprognose? | Gefahr ist kein Gefühl 3
Duri Bonin und Thierry Urwyler über Dittmann-Liste, FOTRES und die Frage, welche Studien eine Rückfallprognose tragen. Vier Jahre in einer stationären therapeutischen Massnahme. Nun steht die bedingte Entlassung zur Diskussion. Im Gutachten steht: «Das Rückfallrisiko ist hoch.» Auf welchem Instrument beruht diese Einschätzung – und was ist über dessen Verlässlichkeit
Auf unebenem Gelände: Das Interviewbuch mit Beni Rambert
Beni Rambert über fünfzig Jahre Strafverteidigung. «Spinnst du eigentlich, dass du das dem Duri erzählt hast?» Bei zwei oder drei Passagen in «Auf unebenem Gelände» stellte sich Beni Rambert nach eigener Aussage genau diese Frage. Im Buch stehen sie trotzdem. Darin liegt ein wesentlicher Reiz des Interviewbuchs: Es zeigt nicht