Podcast
Auf dem Weg als Anwält:in
Duri Bonin reflektiert mit spannenden Gästen über die Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger und darüber, wie Strafverfahren und Strafjustiz funktionieren. Was macht eine gute Anwältin, einen guten Anwalt aus? Wie organisiert man die Anwaltstätigkeit? Wie führt man Mandate? Wie begegnet man Beschuldigten und Opfern, Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichten und Gegenseite? Was zeichnet ein gutes Plädoyer aus? Wie entsteht eine Verteidigungsstrategie? Es geht um Strafverfahren, Handwerk, Berufsethos, Zweifel, Druck und das Allzumenschliche im Recht.
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Causa Vincenz: Die Bilanz nach acht Verhandlungstagen vor Obergericht
Duri Bonin und Gregor Münch ziehen Bilanz zur Verfahrensführung und zu den Plädoyers – und erklären, wie das Obergericht nun über offene Verfahrensfragen, Beweisanträge und die einzelnen Geschäftskomplexe berät August 2026, 15.32 Uhr: Nach dem letzten Wort der beschuldigten Personen schliesst der Vorsitzende die Parteiverhandlungen in der Causa Vincenz. Oberrichter
Causa Vincenz: Wie Vincenz und Stocker das letzte Wort nutzen
Duri Bonin und Gregor Münch über die zweiten Parteivorträge, das persönliche Recht nach Art. 347 StPO und die Risiken eines spontan wirkenden Schlussworts Rund 90 Sekunden spricht Pierin Vincenz als persönlicher Schlusspunkt zum Obergericht. Er räumt ein, manches hätte besser laufen können. Zugleich hält er daran fest, im Interesse von
Causa Vincenz: Lorenz Erni fordert einen Freispruch
Warum eine nicht offengelegte Beteiligung noch keinen Betrug beweist – Duri Bonin und Gregor Münch diskutieren Lorenz Ernis Einwände zu den verdeckten Beteiligungen und den privaten Auslagen Sechs Jahre Freiheitsstrafe stehen gegen den Antrag auf vollständigen Freispruch. Dazwischen liegt ein Dreieck. Die Staatsanwaltschaft zeichnet darin einen scheinbar einfachen Geldfluss: Eine
Causa Vincenz: Das Plädoyer der Staatsanwaltschaft – sechs Jahre für Vincenz und Stocker?
Duri Bonin und Gregor Münch erklären das 126-seitige Plädoyer der Staatsanwaltschaft, den roten Pfeil hinter der Betrugsthese und den Weg zu je sechs Jahren Freiheitsstrafe 126 Seiten, 293 Absätze – und ein roter Pfeil 126 Seiten. 293 nummerierte Absätze. Mehr als 400 Fussnoten. Am Ende fordert die Staatsanwaltschaft für Pierin
Causa Vincenz: Beweisanträge – Fehler der Verteidigung oder bewusste Taktik?
Was beim Schluss des Beweisverfahrens auf dem Spiel steht Am dritten Verhandlungstag erhalten die Parteien vor dem Obergericht Zürich Gelegenheit, weitere Beweisanträge zu stellen. Duri Bonin und Gregor Münch verfolgen die Szene aus dem Übertragungsraum. Stockers Verteidigung verweist nach ihrer Wahrnehmung auf frühere Anträge, die vor der Berufungsverhandlung von der
Causa Vincenz: Keine Antwort – warum die Staatsanwaltschaft trotzdem fragt
Die feine Mechanik von Schweigen, Übersetzen und Nachfragen Gericht ja, Staatsanwaltschaft nein Am dritten Verhandlungstag im Berufungsverfahren der Causa Vincenz wird Stéphane Barbier-Mueller mit Unterstützung einer Dolmetscherin befragt. Die Fragen des Gerichts beantwortet er. Bei der ersten Ergänzungsfrage der Staatsanwaltschaft zieht er hingegen eine klare Grenze: Fragen der Staatsanwaltschaft werde
Causa Vincenz: 80 Seiten vor der Befragung
Über die Kunst, dem Gericht Orientierung zu geben, ohne sich im Erklären zu verlieren. Fünf Polizisten, drei Medienschaffende und – nach einem in der Folge zitierten Blick-Bericht – eine persönliche Eingabe von 80 Seiten. Am dritten Tag der Berufungsverhandlung in der Causa Vincenz hat sich der Medienraum des Obergerichts Zürich
Causa Vincenz: Beat Stocker vor Obergericht – die Illusion vom Dialog
Duri Bonin und Gregor Münch über Aussagekonstanz, punktuelles Schweigen und die Frage, weshalb ein Strafverfahren kein Dialog unter Gleichen ist 17.55 Uhr am Predigerplatz Zwei Biere, zwei erschöpfte Prozessbeobachter und ein langer Verhandlungstag vor dem Obergericht Zürich: Duri Bonin und Gregor Münch haben die Gerichtsverhandlung verlassen und versuchen einzuordnen, was