#701 Digitale Spuren, strategisch genutzt – Wie OSINT vor Gericht verwertbar wird

Von der digitalen Recherche zur gerichtsfesten Argumentation – eine Anleitung für die Praxis

Nach drei intensiven Episoden zur digitalen Spurensuche sprechen Gregor Münch und Martin Steiger in der vierten und letzten Folge über die entscheidende Phase: Wie lassen sich OSINT-Funde so sichern und präsentieren, dass sie auch vor Gericht standhalten?

Konkret gehen Sie folgenden Fragen nach:
• Welche Beweisformen funktionieren im digitalen Kontext – reicht ein einfacher Screenshot?
• Wie erhöht man die Glaubwürdigkeit digitaler Belege ohne übertriebenen Aufwand?
• Was tun, wenn der Gegenbeweis behauptet: „Das ist gefälscht“?
• Wie beweist man die Echtheit von Bildern, E-Mails oder Online-Posts – und wo liegen die Grenzen?
• Wann braucht es IT-Sachverständige – und wann genügt anwaltliche Plausibilität?

Martin erzählt ausserdem von einem konkreten Fall, in dem Zweifel an Screenshots zu einem Freispruch führten – und zeigt auf, was Strafverteidiger:innen daraus lernen können.

Diese Folge ist für alle, die mit digitalen Beweismitteln arbeiten – und verstehen wollen, wie man aus einer Information ein durchsetzbares Argument macht.

Podcastfolgen von Martin und Gregor:

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